Schule-150x150Pröll: Steigerung der Attraktivität für Wissenschaft und Forschung mit internationaler Strahlkraft

St. Pölten (OTS/NLK) – “Das Regierungsprogramm von 2008 beinhaltet
eine strategische Weiterentwicklung der Donau-Universität Krems.
Deshalb war es wichtig, vor Abschluss der Legislaturperiode Nägel mit
Köpfen zu machen und noch vor dem Sommer-Ministerrat einen Zeitplan
für das Promotionsrecht an der Donau-Universität festzulegen”, sagte
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, Dienstag, 23. Juli, nach einer
Verhandlungsrunde mit Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Dr.
Michael Spindelegger und Bundesminister Univ.Prof. Dr. Karlheinz
Töchterle
 im Bundeskanzleramt in Wien.

“Die nahezu 20 Jahre des erfolgreichen Wegs der 1994 gegründeten,
1996 mit 93 Studierenden in Betrieb gegangenen und heute 7.000
Studierende beheimatenden Donau-Universität berechtigt zu diesem
Schritt”, so Pröll weiter, zumal rund um die Donau-Universität ein
Campus mit Fokus auf Wissenschaft und Forschung von internationaler
Strahlkraft entstanden sei. Diese gute internationale Vernetzung –
mit Kooperationen mit 30 Universitäten bzw. 30 Prozent der
Studierenden und einem Drittel der Professoren aus dem Ausland – sei
ein wesentlicher Faktor für Niederösterreich.

“Ziel ist es, 2014 die gesetzliche Grundlage dafür zu schaffen,
dass die Studierenden in Zukunft an der Donau-Universität promovieren
können, was zur Steigerung der Attraktivität beitragen wird”, so der
Landeshauptmann abschließend.
Faymann betonte, Landeshauptmann Pröll habe dieses Ziel mit großer
Beharrlichkeit verfolgt. Auch er sei für klare Verhältnisse in Bezug
auf diese “führende Bildungseinrichtung Österreichs, die sich
national und international großer Beliebtheit und eines sehr guten
Rufes erfreut und seit 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte schreibt”.

Spindelegger führte aus, die Donau-Universität sei eine weit über
Österreich hinaus beliebte und anerkannte Bildungseinrichtung, die
sich vor allem in der postgradualen Ausbildung einen beachtlichen
Namen gemacht habe. “Die Qualität muss im Mittelpunkt stehen, das
Promotionsrecht ist ein wesentlicher Bestandteil einer qualitativ
hochstehenden Ausbildung.”

Töchterle nannte das Promotionsrecht ein uraltes
Qualitätskriterium der Universitäten. “Das Promotionsrecht ist
solcherart ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Voll-Universität.
Eine Universität ohne Promotionsrecht hat demgegenüber Nachteile v.
a. in der Berufung renommierter Professoren.”