EFG Umwelt- und Klimawerkstatt GmbH gewinnt einen EMAS-Preis 2013  als beste Umweltmanager

Mag. Dr. Martina Göd und DI Sebastian Pawlowski (EFG Umwelt- und Klimawerkstatt) mit einigen zertifizierten Rauchfangkehrern sowie Vertretern des Lebensministeriums und der oberösterreichischen Landesregierung.

Wien (OTS) – Das Beratungsunternehmen EFG Umwelt- und Klimawerkstatt
GmbH, welches die Funktion des Umwelt- und Qualitätsbeauftragten für
den Bundesverband der Rauchfangkehrer Österreichs, sowie der
Landesinnungen der Rauchfangkehrer für OÖ, Stmk, Szbg, NÖ und Bgld
sowie der Zertifizierten Rauchfangkehrerbetriebe Österreichs über
hat, wurde am 26.06.2013 für diese Funktion mit einem
Österreichischen EMAS-Preis ausgezeichnet.

70 Rauchfangkehrerbetriebe, die vier Landesinnungen von OÖ, NÖ,
Stmk und Bgld sowie den Bundesverband der Österreichischen
Rauchfangkehrer zu einem zertifizierten Umwelt- und
Qualitätsmanagementsystem zu führen ist eine große Herausforderung.
Dennoch haben es Dr. Martina Göd und DI Sebastian Pawlowski gemeinsam
mit ihrem Team von der EFG Umwelt- und Klimawerkstatt GmbH in Wien in
relativ kurzer Zeit geschafft. Im Herbst 2012 wurde das System mit
allen oben genannten Organisationen in Form einer
Matrixzertifizierung nach ISO 9001:2008; ISO 14001:2005 und der
EMAS-VO III zertifiziert. Erstmals in Österreich gibt es somit eine
Branchenzertifizierung, die den teilnehmenden Betrieben den Umgang
mit der Zertifizierung wesentlich erleichtert und kostengünstig
gestaltet!

Mittlerweile sind die Landesinnung von Salzburg und weitere 45
Betrieben am Programm beteiligt, die im Jahr 2013 ebenfalls
zertifiziert werden wollen.

Ein für die Größe der Betriebe passendes Umwelt- und
Qualitätsmanagementsystem aufzubauen, die enorme Datenmenge zu
erfassen, wirkungsvolle Verbesserungsmaßnahmen mit den Betrieben zu
erarbeiten und alles in einem kompakten Nachhaltigkeitsbericht –
zugleich EMAS-Umwelterklärung – darzustellen war eine große
Herausforderung, der sich die EFG bravourös gestellt hat. Dazu kamen
Schulungen der Teilnehmer und ihrer Mitarbeiter und die gemeinsame
Erstellung des Umweltprogramms sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Der
Nachhaltigkeitsbericht und die gemeinsame homepage
www.rauchfangkehrer-zert.at informieren umfassend über die Betriebe
und deren Ergebnisse, sowie über die Wichtigkeit der
Rauchfangkehrertätigkeiten für Umwelt und Sicherheit.

Die Umweltprogramme der teilnehmenden Betriebe konzentrieren sich
vor allem auf Energieeinsparungen, die z.B. durch Optimierungen der
Touren und des Treibstoffverbrauches, durch Gebäudesanierung bzw.
verbesserte Dämmung und den Umstieg auf effizientere Heiz- und
Warmwasseraufbereitungsmöglichkeiten erreicht werden sollen. Erste
erfreuliche Ergebnisse können bereits verbucht werden: So werden
bereits jährlich 44,4 Tonnen CO2-Emissionen in den
Rauchfangkehrerbetrieben der ersten Gruppen tatsächlich eingespart.
Weitere 195,5 Tonnen CO2-Emissionen bzw. EUR 73.000,– Energiekosten
sind insgesamt als Einsparung pro Jahr in den Betrieben noch geplant
bzw. bereits in Umsetzung.

Aber auch der Bundesverband und die Landesinnungen führen jeweils
ein eigenes Umweltprogramm, in denen sich Maßnahmen wie die
Erarbeitung neuer Schulungsangebote oder die Bildung von
Einkaufsgemeinschaften bei Lieferanten, die den strengen ökologischen
Kriterien des Systems entsprechen.

Gemeinsam wollen die Rauchfangkehrer und ihre Umwelt- und
Qualitätsbeauftragten die Qualität und die Umweltleistung ihres
gesamten Gewerbes steigern und sich als geprüfter und kompetenter
Ansprechpartner in allen Fragen rund ums Heizen präsentieren.

Details lesen Sie bitte unter www.rauchfangkehrer-zert.at