Kinder erforschen und gestalten grüne, kühle Stadtoasen

Wien (OTS) – „Wo gibt es Platz für grüne Flächen und Flecken in Stadt?” Mit dieser Frage im Gepäck machten sich gestern 20 Studierende der KinderuniWien auf den Weg in einem besonders dichten Stadtgebiet im zehnten Wiener Gemeindebezirk: Dort konnten die Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren erkunden, wie sich ein grünes Netzwerk aus Parks, Grün- und Wasserflächen positiv auf das Stadtklima auswirkt. Begleitet wurden sie dabei von zwei Expertinnen des AIT Austrian Institute of Technology im Rahmen des Projektes „LiLa4Green“. Ermöglicht wurde die Forschungstour durch den Klima- und Energiefonds, der – dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) – seit vielen Jahren die KinderuniWien unterstützt.

Bundesminister Andreas Reichhardt: „Oft sind es die kleinen Dinge, die große Wirkung auf unser Klima haben: Die jungen Studierenden können an der Kinderuni einmal mehr selbst erleben, wie sie ihre Stadt nachhaltig und lebenswert gestalten können. Ein tolles Projekt!“

Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel: „Wir unterstützen die KinderuniWien, weil wir gerade in der Bewusstseinsbildung von Kindern und Jugendlichen ein enormes Potential sehen. Heute begreifen und lernen sie, was es heißt, ein lebenswertes Stadtklima zu schaffen. Morgen prägt dieses Wissen den Lifestyle ihrer Generation, der nachhaltig und klimaneutral sein soll.“

„Wir wollen den Forschergeist der Mädchen und Buben im Rahmen der KinderuniWien stärken und sie für einen Berufsweg in der Forschung motivieren. In der heranwachsenden Generation ist der Klimawandel bereits Thema. Daher werden wir den jungen Studierenden anschaulich vermitteln, wie wichtig Energieforschung für nachhaltige und klimaneutrale Lösungen von morgen ist“, so Wolfgang Hribernik, Head of Center for Energy, AIT Austrian Institute of Technology.

Forschungstour der KinderuniWien im 10.Bezirk

In der Forschungstour durch den 10.Bezirk suchten die Kinder gemeinsam mit den Experten nach grünen Inseln und nahmen viele Tipps für mehr Grün in ihrer eigenen Umgebung mit. Denn grüne, kühle „Stadtoasen“ sorgen an heißen Sommertagen für mehr Aufenthaltsqualität. „Die Neugierde der jungen Teilnehmer war sehr groß und es ist besonders wichtig mit ihnen zu diskutieren und ihnen die Bedeutung einer grünen Klimaanlage anschaulich zu vermittlen“, erklärt Tanja Tötzer, AIT-Expertin am Center for Energy und Projektleiterin von LiLa4Green. Besonderes Highlight der Tour war der Besuch des ersten Parklets im 10.Bezirk, ein begrünter Parkplatz, der im Zuge des Projektes von Studierenden der TU Wien entworfen und errichtet wurde.

Wissenschaftlicher Hintergund für die Forschungstour ist das Projekt „LiLa4Green“, das natur- und sozialwissenschaftliche Aspekte mit neuesten digitalen Techniken kombiniert. Mithilfe von Augmented Reality kann ein grünes Netzwerk visualisiert werden und so werden die Vorteile der Begrünung den Bewohnern besser kommunizieren und verständlich gemacht.

Über LiLa4Green

Im Projekt LiLa4Green (lila4green.at) entwickelt ein Forschungsteam unter der Leitung des AIT Austrian Institute of Technology gemeinsam mit StadtbewohnerInnen aus zwei Wiener Gemeindebezirken Konzepte und Lösungen, um der urbanen Überhitzung in Stadtquartieren entgegenzuwirken. In Wien Favoriten und im Matznerviertel (Wien Hietzing) werden mit dem Living Lab Ansatz innovative sozialwissenschaftliche Methoden mit neuesten digitalen Techniken wie Augmented Reality kombiniert, um die Bewohner über die gesamte Projektlaufzeit in den Prozess einzubinden. Ziel ist es, eine hohe soziale Wirkung und Akzeptanz für die Maßnahmen zu erreichen. Gefördert wird LiLa4Green durch den Klima- und Energiefonds – Smart Cities Demo.

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Wien – Wo gibt’s Platz für grüne Flächen un Flecken in der Stadt? Kann man Häuser bepflanzen? Was bringt Grün in der Stadt übrhaupt? Die Teilnehmenden an diesem Workshop der Kinderuni Wien machten sich auf die Suche nach “grünen Inseln” und erhielten Tipps, wie sie die eigene Umgebung grüner gestalten können.